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[00:00.000] 作曲 : Simon Schillinger
[00:00.95]Schatten Der Nacht
[00:09.09]Finsterforst
[00:22.25]
[00:44.07]Der Kampf am fernen Horizont
[00:46.71]Geteilt von der schwarzen Front
[00:49.13]Zwei Armeen in blauem Gewand
[00:51.82]Niemand, der leiht seine schützende Hand
[00:54.54]Bis das Meer die hohen Weiten tötet
[00:57.41]Und ihr Blut den Himmel rötet
[00:59.83]Und schwächer wird des Lichtes Macht
[01:02.69]Überwältigt von der schwarzen Nacht
[01:05.50]
[01:26.73]Wärmespendend, liebliches Tanzen
[01:29.22]Verschönt es abends die Romanzen
[01:31.99]Dies farbenfrohe Ungeheuer
[01:34.66]Wagt mit sich das Spiel mit dem Feuer
[01:37.38]Erzeugt ein Funkeln in den Augen
[01:40.01]Spendet Kraft und will sie wieder rauben
[01:42.65]Unaufhörlich ist sein Schlingen
[01:45.26]Der Tod lässt seine Funken springen
[01:47.97]
[02:20.09]Wenn die Sonne nicht mehr scheint
[02:22.61]Alle Farben langsam schwinden
[02:25.08]Der Himmel nur noch weint
[02:27.60]Und strahlende Augen erblinden
[02:30.63]Wenn keine Blume mehr erblüht
[02:33.36]Münder nicht mehr lachen
[02:35.88]Und trüb wird das Gemüt
[02:38.66]Dann ist der Schatten am erwachen
[02:40.40]Wenn die Sonne nicht mehr scheint
[02:42.90]Alle Farben langsam schwinden
[02:45.25]Der Himmel nur noch weint
[02:48.06]Und strahlende Augen erblinden
[02:51.00]Wenn keine Blume mehr erblüht
[02:53.54]Münder nicht mehr lachen
[02:56.09]Und trüb wird das Gemüt
[02:58.60]Dann ist der Schatten am erwachen
[03:02.86]
[04:10.50]Das feuchtfröhliche Wasser
[04:14.22]Ist ein trockene Gebiete Hasser
[04:18.62]Erzeugt so oft ein sanftes Rauschen
[04:22.53]Dem viele Ohren gerne lauschen
[04:26.59]Obwohl es scheint so klar
[04:30.30]Spült es hinfort, was einst noch war
[04:34.29]Und schon so manche stürmische Flut
[04:38.46]Löschte vieler Leben Glut
[04:42.51]
[05:08.31]So standhaft ist die Erde
[05:11.03]Auf dass auf ihr vieles werde
[05:13.61]Berge, Täler, Wiesen, Wälder
[05:16.27]Lebewesen, Wüsten, Felder
[05:18.93]Umarmt dich mit ihrer braunen Kluft
[05:21.63]Und raubt dir schließlich dann die Luft
[05:24.26]Schüttelt sich als heftiges Beben
[05:26.99]Und nahm schon so manches Leben
[05:29.64]
[05:51.79]Der Kampf am fernen Horizont
[05:54.32]Geteilt von der schwarzen Front
[05:56.65]Zwei Armeen in blauem Gewand
[05:59.21]Niemand, der leiht seine schützende Hand
[06:02.27]Bis das Meer die hohen Weiten tötet
[06:04.92]Und ihr Blut den Himmel rötet
[06:07.35]Und schwächer wird des Lichtes Macht
[06:10.29]Überwältigt von der schwarzen Nacht
[06:12.93]
[06:34.72]Der unscheinbare Wind
[06:37.01]Ist oft wie ein spielendes Kind
[06:39.72]Wiegt Gräser hin und her
[06:42.40]Und spielt mit den Wellen in dem Meer
[06:45.61]Doch tritt er auf als tosender Sturm
[06:47.93]Reißt er nieder Baum und Turm
[06:50.85]Macht zunichte, was einst war am Leben
[06:53.42]Und wird es nie wieder zurückgeben
[06:56.08]
[07:19.46]Wenn die Sonne nicht mehr scheint
[07:21.97]Alle Farben langsam schwinden
[07:24.44]Der Himmel nur noch weint
[07:27.06]Und strahlende Augen erblinden
[07:30.00]Wenn keine Blume mehr erblüht
[07:32.68]Münder nicht mehr lachen
[07:35.16]Und trüb wird das Gemüt
[07:37.93]Dann ist der Schatten am erwachen
[07:41.56]Wenn die Sonne nicht mehr scheint
[07:44.09]Alle Farben langsam schwinden
[07:46.57]Der Himmel nur noch weint
[07:49.27]Und strahlende Augen erblinden
[07:52.18]Wenn keine Blume mehr erblüht
[07:54.63]Münder nicht mehr lachen
[07:57.34]Und trüb wird das Gemüt
[07:59.87]Dann ist der Schatten am erwachen
[08:02.90]